Stadt Vacha - Bunte Stadt vor der Rhön
Die Rhönstadt Vacha ist ein Geheimtipp für jeden, der historische Städte bewundert. Liebevoll wird hier der Stadtkern mit seinem im hessischen Fachwerkstil erbauten Häusern restauriert.
Glücklicherweise ist hier fast der gesamte Bestand erhalten geblieben, weil Vacha zu DDR-Zeiten im Sperrgebiet der innerdeutschen Grenze lag.
So vermisst der Besucher wohltuend die obligatorischen Beton- und Glaskästen der Nachkriegszeit. Besonders sehenswert ist das alte Rathaus und die Burg Wendelstein in der Nähe der 1342 erbauten Werrabrücke. In der Burg befindet sich heute mit ungefähr 1500 Einzelstücken eine der größten Puppensammlungen Thüringens.
Interessant sind auch die Führungen durch das dortige Stadtmuseum. Die Ausstellung informiert über historische Handwerke, wie Schmiede, Lohgerberei und Landwirtschaft.
Als älteste Stadtsiedlung Westthüringens beherbergt Vacha viele Fachwerkbauten, die ältesten aus dem 15. Jahrhundert. Das Ensemble des mittelalterlichen Marktes beherrscht das Rathaus "Die Widemark". 1613 erbaut, war es Amts- und Wohnsitz des Statthalters Caspar von Widemarkter (1566- 1621). Die Reste des Servitenklosters am südlichen Stadtrand bewahrten bis heute ihre gotischen Wandmalereien.
Gepflegte Hotels und Unterkünfte, gebietstypische Gaststätten laden zum Erholen ein. Die urwüchsige Landschaft bietet Raum für erlebnisreiche Touren auf weitläufigen, gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen.
Die Stadtgeschichte und Entwicklung von Handwerk und Gewerbe wird eindrucksvoll und lebendig im Stadtmuseum "Burg Wendelstein" dargestellt.
Ein kurzer geschichtlicher Überblick

- Alter Stich von Vacha
Im Jahre 817 wurde Vacha erstmals urkundlich erwähnt
Die Gründung der Stadt geht auf eine keltische Besiedlung zurück. Dies belegen zahlreiche Siedlungsfunde auf dem Öchsenberg.
Als 1186 Vacha das Stadtrecht verliehen bekam, hat die Stadt ihre wirtschaftliche und politische Bedeutung weiter ausgebaut.
Gelegen an den alten Handelsstraßen Frankfurt - Leipzig (Via Regia), war Vacha bedeutender Handelsplatz und administratives und kulturelles Zentrum der Region.
Den einstigen Reichtum der Stadt belegen noch heute die repräsentativen Fachwerkbauten.
Das Ensemble des historischen Marktplatzes prägen Gebäude deren Ursprung bis in das 15. Jahrhundert zurück reicht. Verschiedene Baustile und -formen dokumentieren die Handwerkskunst vergangener Tage.


